Archiv für den Monat: Februar 2019

01/2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2019 begann mit einem Paukenschlag. Bürgermeister Karl Hartmann kündigte am Ende des städtischen Neujahrsempfangs seinen Rückzug zum 31.08.2019 an. Aufregung aller Orten, auch Empörung über den offensichtlichen Versuch, seinem Kronprinzen mit allen fairen und unfairen Mitteln einen Vorteil bei der Kandidatur zu verschaffen. Klassische Parteipolitik alten Schlages eben, immer orientiert allein am Wohle der Partei...

Uns aber als Reinheimer Kreis konnte Hartmann nicht täuschen. Dazu kennen wir ihn und die alten Männer viel zu gut, die ihn stützen. Es war doch zu offensichtlich, dass Stadtrat Feick mindestens seit Mitte vergangenen Jahres auf Wahlkampftour war. Eigentlich hatten wir damit gerechnet, dass parallel zur Landtagswahl gewählt werden würde. Die einzige weitere "Überraschungsoption" war dann die Europawahl. Genau so ist es gekommen.

Wir waren vorbereitet und haben deshalb schon bei unserer Jahreshauptversammlung gestern Abend, noch vor der SPD, unsere eigene Kandidatin gewählt. Unsere Mitglieder haben sich entschieden für:


Kanya Pawlewicz-Rupp


Mitbewerber war Mitja Stachowiak. Hierzu unsere aktuelle Pressemitteilung:

Kanya Rupp will Bürgermeisterin von Reinheim werden

Kanya Pawlewicz-Rupp (Reinheimer Kreis) will Bürgermeisterin von Reinheim werden. Die Stadtverordnete wurde gestern Abend auf einer außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung der Wählergemeinschaft Reinheimer Kreis mit mehr als 80% der Stimmen nominiert. Pawlewicz-Rupp setzte sich damit deutlich gegen einen Mitbewerber durch. "Wir gratulieren Kanya sehr herzlich zu ihrer Nominierung.", freute sich der Vorsitzende des Reinheimer Kreises, Werner Göckel. "Wir sind stolz, eine so gute und kompetente Kandidatin zu haben und werden sie mit aller Kraft in einem kurzen, aber intensiven Wahlkampf unterstützen."

Göckel zeigte sich stolz, dass der Reinheimer Kreis als erstes eine Bewerberin für das Amt der Bürgermeisterin von Reinheim benannt hat, das am 31. August 2019 durch das Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers Karl Hartmann frei wird. "Die SPD hat zwar versucht, alle politischen Mitbewerber zu überrumpeln. Bei uns ist ihnen das aber nicht gelungen." Dazu kenne man die aktuell maßgebenden Personen der Reinheimer SPD zu gut. Deshalb habe man auch damit gerechnet, dass wieder mit allen Mitteln versucht wird, selbst zu bestimmen, wer Nachfolger von Karl Hartmann wird. Der Reinheimer Kreis aber habe jetzt dafür gesorgt, dass die Bürgerinnen und Bürger Reinheims nun eine echte Wahl haben.

Kanya Pawlewicz-Rupp ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und hat außerdem einen Master (MBA) in Internationalem Marketing. Die 39-jährige Mutter von zwei Kindern im Alter von 6 und 12 Jahren ist derzeit als Verantwortliche für Vertrieb und Marketing in einem kleinen mittelständischen IT-Beratungs-Unternehmen tätig. Ihren beruflichen Weg begann Kanya Pawlewicz-Rupp als Mitarbeiterin des SPD-Bundestagsabgeordneten Walter Hoffmann in Berlin. Im Jahre 2005 war sie Büroleiterin Bundestag Berlin der SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Imhof (Fulda). Nach einer ersten Familienzeit aufgrund der Geburt ihrer Tochter arbeitete sie mehr als zweieinhalb Jahre im Vorzimmer des Bürgermeisters von Reinheim, Karl Hartmann. Dem schloss sich eine Tätigkeit als Koordinatorin Erneuerbare Energien im Landratsamt Darmstadt-Dieburg an, wo sie eng mit Landrat Klaus Peter Schellhaas zusammenarbeitete.

Viereinhalb Jahre lang, von 2011 bis 2016, war Kanya Pawlewicz-Rupp als Stadträtin von Reinheim Mitglied im Magistrat der Stadt. Sechs Jahre arbeitete sie im Vorstand der SPD Reinheim, vier Jahre im Unterbezirksvorstand der SPD Darmstadt-Dieburg mit. 2010 wurde sie vom SPD-Bezirk Hessen-Süd zur Teilnahme am 34. Kurs der Kommunalakademie der Bundes-SGK und des Parteivorstandes der SPD vorgeschlagen, den sie mit Erfolg absolvierte. In diesen Kursen, zu denen nur sehr wenige, ausgewählte Personen zugelassen werden, bildet die SPD ihre Nachwuchsführungskräfte für alle politischen Ebenen aus.

Im Jahr 2014 trat Kanya Pawlewicz-Rupp gemeinsam mit ihrem Mann Jörg Rupp und dem größten Teil des damaligen Vorstandes der SPD Reinheim aus dieser Partei aus. Die Gründe dafür waren erhebliche und grundsätzliche Differenzen über die richtige politische Kultur in Reinheim sowie tiefgreifende inhaltliche Unterschiede zu Bürgermeister Hartmann und Teilen der SPD-Fraktion. Im November 2014 gründete Kanya Pawlewicz-Rupp zusammen mit 20 anderen ehemaligen SPD-Mitgliedern deshalb die unabhängige Wählergemeinschaft Reinheimer Kreis, deren Stellvertretende Vorsitzende sie seitdem ist. Eine ihrer wichtigsten, durch Bürgermeister Hartmann übertragenen Aufgaben als Stadträtin von Reinheim war die federführende Koordination zur Erarbeitung des Aktionsplanes I zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2014, der in Rekordzeit erstellt wurde.

Kanya Pawlewicz-Rupp, die in einer leidenschaftlichen Rede ihre Vorstellungen von einer erfolgreichen Weiterentwicklung Reinheims präsentierte, zeigte sich tief berührt von dem Zuspruch und der Unterstützung des Reinheimer Kreises. "Ich bin fest davon überzeugt, dass ich das notwendige Rüstzeug, das Wissen und die Fähigkeiten mitbringe, um als Bürgermeisterin einen guten Job für Reinheim zu machen. In den kommenden 12 Wochen gilt es, auch die Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen", zeigte sie sich kämpferisch.

Mit den besten Grüßen
Ihr/Euer Reinheimer Kreis

Kanya macht’s

 

Kanya Pawlewicz-Rupp (Reinheimer Kreis) will Bürgermeisterin von Reinheim werden. Die Stadtverordnete wurde  auf einer außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung der Wählergemeinschaft Reinheimer Kreis mit mehr als 80% der Stimmen nominiert. Pawlewicz-Rupp setzte sich damit deutlich gegen einen Mitbewerber durch. „Wir gratulieren Kanya sehr herzlich zu ihrer Nominierung.“, freute sich der Vorsitzende des Reinheimer Kreises, Werner Göckel. „Wir sind stolz eine so gute und kompetente Kandidatin zu haben und werden sie mit aller Kraft in einem kurzen, aber intensiven Wahlkampf unterstützen.“

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Bahntrasse und medizinische Versorgung

Zu zwei wichtigen Themen stellt der Reinheimer Kreis im Stadtparlament Anträge: Die Zukunft der Bahntrasse nach Groß-Bieberau und die medizinische Versorgung im Stadtteil Georgenhausen-Zeilhard. Parlamentarier der Nachbargemeinde Groß-Bieberau versuchen, die Trasse zu entwidmen, um ein neues Gewerbegebiet zu errichten. Weiter im Odenwald, etwa in Brensbach, ist man dagegen für den Erhalt und Wiederaufbau der Trasse.
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Bürgermeisterwahl? Wir mischen mit!

Der Reinheimer Kreis (RK) wird eine Kandidatin oder einen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl aufstellen. Das teilte der Vorsitzende, Stadtrat Werner Göckel mit. Mehrere geeignete Mitglieder der unabhängigen Wählergemeinschaft hätten ihr Interesse bekundet. Nun würden intern Gespräche dazu geführt. Anders als in Parteien werde es keine Vorgaben durch Vorstand oder Funktionsträger geben.

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