3 Gedanken zu „Trauer, Entsetzen und Wut. Grenzenloser Irrsinn!

  1. Der Ausdruck der Betroffenheit und des Entsetzens über diese Gewalttat findet meine volle Zustimmung. Teilen kann ich aber nicht das Bild zu diesem Artikel mit der Aufforderung, für Paris zu beten. Das passt nicht zu Frankreich und auch nicht zum Ereignis. Meine Vermutung ist, dass dieses Bild eher aus dem amerikanischen Kulturraum stammt.
    Eine Erkenntnis aus den Ereignissen sollte doch sein, dass Religion in gesellschaftlichen und politischen Diskussionen nichts verloren hat. Frankreich ist doch geradezu das Paradebeispiel in Europa für die strikte Trennung von Staat und Religion. Ein überzeugter Anhänger der Ideale der französischen Revolution und der Aufklärung muss die öffentliche – und damit politisch wirkenden – Aufforderung für Paris zu beten geradezu als Verhöhnung betrachten.
    Das richtige Bild wäre eines, dass zum Kampf gegen religiöse Intoleranz und religiös motivierte Gewalt aufruft.

    1. Ich vermute auch, dass das Bild aus einem eher christlich geprägtem Kulturkreis kommt, und es ist auch mehr als ein Aufforderung gedacht, für die Opfer und deren Angehörige zu beten, sofern man selbst christlich-religiös denkt.

      Die Trennung von Religion und Staat hat hier in Europa ja auch einen langen Leidensweg hinter sich, und etliche Irrwege gebraucht. Hast Du denn ein Bild was zum Kampf gegen religiöse Intoleranz bzw religös motivierte Gewalt aufruft?

    2. Ich sehe das auch so! Ich bete nicht und glaube an keinen Gott. Ich denke aber, man kann das auch im Sinne von mitfühlen und Empathie entwickeln sehen. Wichtig ist, dass die Menschen verstehen und fühlen was gerade passiert. Das sollte und kann dann jeder für sich so machen wie er es für richtig hält! Grüße ROLF

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