Archiv der Kategorie: Information

Interessante Texte und Veranstaltungen

Ist der Bus denn schon abgefahren?

Fragen zu Gegenwart und Zukunft der Busverbindungen in Reinheim

Die Zukunft der Schnellbusverbindung nach Darmstadt steht auf der Kippe. Daher hat  die Fraktion des Reinheimer Kreises dem Magistrat folgenden Fragekatalog zur Klärung der Lage übermittelt:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,

trotz der einstimmigen Resolution des Reinheimer Stadtparlaments hat die DADINA-Verbandsversammlung einstimmig, d.h. auch mit den Stimmen der Vertreter der in der Reinheimer Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien entschieden, dass der K 85 und insbesondere die nicht über Roßdorf geführten Schnellverbindungen ab April 2017 abgeschafft werden sollen. Deshalb fragen wir Sie

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Und die im Dunklen, die sieht man nicht

ja, der Haifisch, der hat Zähne, so beginnt die Moritat von Mackie Messer  in der Dreigroschenoper von Bert Brecht. In Reinheim werden wir wohl kaum mit Haifischen zu tun haben, wohl aber mit denen, die im Dunklen der Gesellschaft stehen.

Die Reinheimer Erwerbslosengemeinschaft, REGE genannt, hatte ihre jährliche Weihnachtsaktion gestartet, und dabei Gutscheine an Hartz IV Empfänger verteilt. Nun hat sich in diesem Jahre die Zahl der Bedürftigen erheblich erhöht, wie die Rege mitteilt.

Es sind dieses Jahr Gutscheine für 750 Menschen verteilt worden, was eine Steigerung von ca. einem Drittel gegenüber dem Vorjahr bedeutet.  Mit anderen Worten, die soziale Schere geht in Reinheim wie in ganz Deutschland immer weiter auf. Das wird mittlerweile in vielen Veröffentlichungen dokumentiert und trägt nicht zuletzt zur Politikverdrossenheit von Abgehängten bei.

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Reinheim braucht ein Mobilitätskonzept!

Reinheim braucht ein Mobilitätskonzept. Anders können die teilweise sehr schwierigen Verkehrsprobleme in Reinheim nicht gelöst werden. So lautet das Ergebnis einer Vortragsverantaltung des Reinheimer Kreises, zu der Vorsitzender Werner Göckel die Verkehrsplanerin Katalin Saary, Daniel Keating von der IHK Darmstadt und eine ansehnliche Zahl Reinheimer Bürgerinnen und Bürger begrüßen konnte.

In ihrem Vortrag führte die Verkehrsplanerin Saary aus, dass sich die Anforderungen an unsere Straßen ständig verändern.  So sei von einer durchdachten Verkehrspolitik zu verlangen, dass sie sowohl das Interesse der Menschen, möglichst schnell und bequem von A nach B zu kommen, als auch die Belastungen die daraus erwachsen, berücksichtigen müsse.  Es dürften also nicht nur die Interessen der Autofahrer, sondern es müssten auch die des ÖPNV, der Fußgänger, Radfahrer und Anwohner einbezogen werden. Gegenstand der Planung sei ebenfalls der ruhende, sprich parkende Verkehr, sowie die Einbeziehung aller Betroffenen bei der Festlegung der Ziele und Maßnahmen der Verkehrsplanung.

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Der Traum geht weiter

Reinheim ohne LKWs, ein Traum, den Anlieger der Darmstädter oder Ueberauer Strasse schon länger träumen. Leider wird es mit der Realität noch viele Jahre nichts werden. Aber warum?

Hessen-Mobil, die Behörde, die den Strassenbau managed, hat eine Verkehrsuntersuchung vorgestellt, die unter anderem die Prognose für die B 426 enthielt. Und da sieht es düster aus. Für den Abschnitt bei Wembach-Hahn wird bis 2030 mit einer Verdopplung des LKW Verkehrs (von heute 1169/24 h auf 2 260/24 h) gerechnet. Hier hat sich der Verkehr seit der letzten Messung um knapp 25 Prozent erhöht.

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Vortragsabend: Verkehrskonzept Reinheim

Warum ein Verkehrskonzept für Reinheim?

Diese Frage diskutierten am Donnerstag, den 24.11.2016 ab 20:00 Uhr Besucher unseres Vortragsabends 20:00 mit Frau Katalin Saary (Verkehrsplanerin) und Herrn Daniel Kaeding (Experte der IHK für Verkehr, Mobilität und Logistik) im Café Gersprenz in Reinheim.

Programm

Zeit Thema
20:00 Uhr Begrüßung
20:05 Uhr Mobilitätskonzept

  • Welche Zukunft können wir uns vorstellen? Wie wollen wir leben?
  • Aktuelle Trends der Mobilität: Autonomes Fahren, Digitalisierung, multimodale Mobilität
  • Ein Mobilitätskonzept für eine zukunftsfähige + lebenswerte Stadt
  • Erste Ideen: Handlungsansätze für eine zukunftsfähige Mobilität
20:50 Uhr Umweltzone Darmstadt

  • Auswirkungen und Folgen

Förderung neuer Mobilitätskonzepte (Carsharing)

21:00 Uhr Diskussion
Optional Neue Buspläne der DADINA

Digitalisierung der ländlichen Räume und Digitale Bildung

50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nicht ausreichend !

Diese Aussage wurde von Kommunalpolitikern bei einer Anhörung im Bundestag vertreten. In einem öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses Digitale Agenda vertraten die geladenen Experten die Meinung, die Digitalisierung biete für Kommunen in ländlichen Räumen im Hinblick auf eine bessere Vernetzung und eine Leistungssteigerung der Verwaltung große Chancen. Man war sich einig,  dass der Breitbandausbau im ländlichen Raum an Tempo zunehmen müsse und die in der Digitalen Agenda der Bundesregierung als Minimum aufgeführte Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) nicht ausreichend sei.

Hier gehts zur Anhörung im Deutschen Bundestag

Ebenso unterstützt der Deutsche Städte und Gemeindebund (DStGB) das Vorhaben die Digitale Bildung zu stärken. “Gute Bildung für alle ist die zentrale Aufgabe zur Sicherung des Standortes Deutschland und damit die Zukunftsaufgabe”, schreibt dieser Bund in einer Erklärung. Hierzu ist natürlich der Breitbandausbau wie oben beschrieben von Nöten.

Der DStGB unterstützt den Vorschlag der Bundesbildungsministerin, bis 2021 fünf Milliarden Euro für ein Projekt mit den Ländern „DigitalPakt#D“ zum Ausbau der digitalen Bildung zur Verfügung zu stellen.

Hier gehts zur Erklärung “Digitale Bildung stärken”

 

Kreis Kommunen ziehen positive Bilanz

So titelt das Echo am Dienstag. Die Rede ist von der EXPO REAL in München, eine Immobilienmesse, auf der sich die Landkreise Da-Di, Groß-Gerau und die Stadt Darmstadt dem investitionswilligem und zahlungskräftigem Publikum stellten.

Toll, denkt sich der Leser, werden doch wieder Gewerbeimmobilien gebaut, gibt es neue Arbeitsplätze, und wird damit mehr jüngeres Publikum in die Gemeinden gelockt.

Aber nach einem Absatz kommt dann doch die Ernüchterung: Waren es nur sieben Gemeinden, die “ihr Standortpotenzial zu Markte getragen haben”, wie es das Echo so bildhaft beschreibt.

Dieburg, Groß-Umstadt, Messel, Münster, Ober-Ramstadt und Pfungstadt waren dabei. Reinheim war nicht dabei? Aber warum?

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Hängt Dadina Reinheim ab?

Deutlich schlechtere Verbindungen befürchtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) durch die von der Dadina geplanten Änderungen insbesondere für Reinheim. Die Stadt soll demnach die meisten Schnellbusse nach Darmstadt verlieren, was die Reisezeit aus der Kernstadt, Spachbrücken, Georgenhausen und Zeilhard verlängert und die Attraktivität raubt. Weiterhin müssen die Fahrgäste aus dem Reinheimer Süden nun 15 Minuten am Bahnhof warten, bis ihr Anschlussbus weiterfährt. Die zwangsweise Fahrt über Roßdorf wird für volle Busse sorgen.

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Aufsuchende Sozialarbeit

Die Rede unseres neuen Stadtverordneten Karl Johann aus Spachbrücken:

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrte Damen und Herren

ich möchte Ihnen den Antrag zur aufsuchenden Sozialarbeit des Reinheimer Kreises vorstellen. Wir fordern in diesem Antrag, dass im Entwurf für den Stellenplan 2016 Teil B 31501 Sozialamt eine weitere Stelle in der Entgeltgruppe 10 mit dem Titel “Aufsuchende Sozialarbeit” eingefügt wird.

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