Bürgermeisterwahl? Wir mischen mit!

Der Reinheimer Kreis (RK) wird eine Kandidatin oder einen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl aufstellen. Das teilte der Vorsitzende, Stadtrat Werner Göckel mit. Mehrere geeignete Mitglieder der unabhängigen Wählergemeinschaft hätten ihr Interesse bekundet. Nun würden intern Gespräche dazu geführt. Anders als in Parteien werde es keine Vorgaben durch Vorstand oder Funktionsträger geben.

Im Reinheimer Kreis entscheide jedes Mitglied selbst und eigenverantwortlich, wen es wähle oder ob es selbst für ein Amt kandidiere. Niemand müsse „verhindert“ werden, Strippenziehen sei nicht notwendig und verpönt. Deshalb sei durchaus auch eine Kampfkandidatur denkbar, wenn die oder der Kandidat/in demnächst im Rahmen einer Mitgliederversammlung nominiert werde.

Das sieht Göckel als Stärke und Vorzug des RK. Der Vorstand des RK mache sich derzeit mit den rechtlichen Voraussetzungen und Regeln der Nominierung einer/s Kandidaten/in vertraut. Werner Göckel kritisierte scharf, dass die SPD den Wahltermin erst so kurz vor der geplanten Wahl bekannt mache.

„Das ist unredlich und ein Betrug an den Wählerinnen und Wählern, denen man nicht genug Zeit geben will, um alle Bewerber/innen gut kennenlernen zu können.“, vermutet Göckel. „Es wird höchste Zeit, dass diese Zeit der Bevormundung Reinheims durch die SPD endlich vorbeigeht und diese elenden taktischen Winkelzüge aufhören.“

Dass Hartmann nun endlich gehe und jemand Neues gewählt werden könne, sei hingegen ein Grund zur Freude für Reinheim. Nun gebe es die große Chance, die alten Blockaden zu überwinden und neue, frische Akzente zu setzen. Der RK werde den Bürgerinnen und Bürgern dafür ein gutes Angebot machen.

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Ein Gedanke zu „Bürgermeisterwahl? Wir mischen mit!

  1. Aber Hallo!
    Der Reinheimer Kreis ist in der Lage als „Sozial-Demokratisch-Unabhängige Wählergemeinschaft frei von ideellen Zwängen einen Bürgermeisterkandidaten zu wählen. Dazu wurden schon erste Vorbereitungen getroffen dessen Ziel es ist eine Kandidatin oder Kandidaten zu wählen.
    Anders als bei der SPD wo es scheint, dass der Kandidat bereits schon feststeht. Bgm Hartmann hat mit seiner Bekanntgabe der Pensionierung zum Schluß des Neujahrsempfangs ein „dickes Ei“ gelegt, dessen die einbestellten Genossen mit hängenden Köpfen auch erst einmal verdauen mussten. Jetzt wird man gespannt auf das vorgegebene Prozedere – die formale Wahl des einzigen Bewerbers sein. Das ist doch überhaupt keine Wahl, wenn vorher schon feststeht wer gewählt werden soll …. oder?

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