Enttäuschendes Schreiben des Magistrats zum Verkehr in Spachbrücken

Wir sind enttäuscht, dass im Antwortschreiben des Magistrats wesentliche Punkte nicht angesprochen werden. So wird dem Wunsch der Anwohner der Straßen, die momentan als Schleichweg genutzt werden, nicht annähernd Rechnung getragen. Der Wunsch, noch vor der Wiedereröffnung der Erbacher Straße Maßnahmen zu ergreifen wird schlichtweg ignoriert. Es wird alles vertagt und soll dann irgendwann, nach Vorlage neuer Messergebnisse, evaluiert werden.


Auf die Art der Schließung der Friedhofstraße wird gar nicht Bezug genommen obwohl dem Magistrat ein Vorschlag zugesendet wurde, der mehr vorsieht als eine schlichte Sperrung. Auch die im Ortsbeirat von allen geforderte Beteiligung der Bürger und die Parksituation in der Erbacher Straße, finden keinen Niederschlag im Schreiben der Stadt.
Wir haben den Ortsvorsteher deshalb darum gebeten, noch vor der Eröffnung der Erbacher Straße eine Sitzung des Ortsbeirates einzuberufen und das Schreiben zu besprechen, so Rolf Johann vom Reinheimer Kreis.

Rolf JohannRolf Johann

2 Gedanken zu „Enttäuschendes Schreiben des Magistrats zum Verkehr in Spachbrücken

  1. Die Interessen der Bürger sollte doch ein wichtiger Bestandteil der Kommunalpolitik hier in Reinheim sein. Wie ich aber feststellen muss gilt dies wohl nicht hier in Reinheim. Ich kann mich noch an die letzte Wahl erinnern, in der die SPD – in Aussagen – den Willen der Bürger respektieren wollte. Ja nun möchten die „Spachbrücker“ in der Erbacher Straße ein Tempolimit von 30km/h und mit Recht. Was macht nun der SPD geführte Magistrat? Er reagiert mit Formalien die eine Ablehnung des Bürgerbegehren vorsehen. Ich bin mir sicher, dass dies nur, weil der Vorschlag vom Reinheimer-Kreis nach Willen der Bürger vorgetragen wurde. Die Formalien könnte der SPD Bürgermeister doch bestimmt umgehen. Wo ein Wille da auch ein Weg.

    Durch die Umgestaltung des Straßenraumes in der Erbacher Straße sollte doch unter anderem auch mehr Sicherheit für Fußgänger erreicht werden. Warum dann nicht auch eine Verringerung des Tempos auf 30km/h. Denn durch die Fahrbahnverängung und Gestaltung ist Tempo 50, meiner Ansicht nach, bei Begegnung zweier Fahrzeuge auch ein Risiko für die Fußgänger.

    1. Lieber Bürger,

      ich stimme Ihnen zu! Tempo 50 ist definitiv nicht sinnvoll. Da sind sich auch alle in Spachbrücken einig. Ich denke, auch der Magistrat und der Bürgermeister sehen das so. Wenn es jetzt hilft, dass wir die Verkehrszählungen abwarten und diese dann die Polizei umstimmen soll mir das recht sein. Auf der Bremse ist hier aus meiner Sicht nicht die Stadt, sondern die Polzei und die gilt es jetzt zu überzeugen. Daran werden wir uns beteiligen. Dass der Ortsvorsteher keinen Termin vor der Eröffnung macht ist schade. Selbst wenn das offiziell wegen Einladungsfristen nicht gegangen wäre, dann hätte man sich informell treffen können und noch vor der Eröffnung zu einem einstimmigen Meinungsbild kommen können. Das hätte ich bevorzugt. Zumindest hätte er den 3 Stadtverordneten ( K.H. Peter / CDU , M. Lantelme / SPD und R. Johann RK), die das Treffen befürwortet haben, antworten können.Das tat er aber erst nach nochmaliger Erinnerung durch mich (gestern)!
      Rolf Johann

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