Archiv für den Monat: Februar 2021

Die Ode vom Gelben Band

Es passiere hier im Roinemer Land so manche komische Posse
zum Beispiel die Geschicht´ vom Gelbe Band, des se net gelte losse.
Mer hewwe hier Beem, die de Stadt geheern, wo die Frücht´ immer nenne falle,
es gelbe Band hätt zeische könne: Hier derf mer se nemme alle.
Fer Äppelkuche un fer Kompott, gern aach für en gude Gelee,
doch degeje warn, wie sollts anners soi, die Griene un die SPD.
Die soe nämlich sofort „Stopp“,
Was wenn uns fällt en Appel uff de Kopp?
Ihr Leit, Ihr braucht net traurisch soi,
der Reinheimer Kreis, der setzt sich oi,
un macht die ganze Sach jetzt selwer,
des Band, des wird nun täglich gelwer,
des Obst von dem Boam, des derft ihr (fast) all pligge,
driwwe hinnerm Lärmschutzwall am End von Spachbrigge.
Aber Vorsicht! An Reinheims erster Äppel-Palme – es is, wie es is –
hänge halt nur dieses Jahr rischdisch eschde Kokosnüss.

Helau!

Das Gelbe Band

Wer selbst eine Streuobstwiese bewirtschaftet, aber während der Obstsaison nicht mit der Ernte der vielen Früchte hinterherkommt, markiert den Ertrag seiner Bäume mit dem „Gelben Band“ als Allgemeingut. So wissen Bürgerinnen und Bürger jederzeit, wo sie ohne Rücksprache ernten dürfen. Das „Gelbe Band“ lädt dazu ein, Obst zu ernten und sorgt dafür, dass weniger Obst ungenutzt auf den Wiesen verdirbt.

Das Gelbe Band an einem Baum heisst: Hier darf geerntet werden. Wir hatten einen entsprechenden Antrag für städtische Bäume im Parlament gestellt, der von der SPD und den Grünen abgelehnt wurde. Die Argumentation war, dass es Haftungsfragen gäbe, wenn sich zB jemand den Arm bricht, weil er vom Baum gefallen sei. In anderen Städten und Gemeinden ist das schon lange Brauch, und dort sind derartige Probleme nicht bekannt. Hier sehen Sie dass im Kreis Esslingen sogar einen Preis gewann und dass das von der Bundesregierung unterstützt wird.

Wir vom Reinheimer Kreis haben anlässlich des Fasnachtssonntages bei strahlendem Sonnenschein eine Kokosnuss an einen Baum gehängt und eine entsprechende Hinweistafel hinzugefügt, wer ernten darf. Viel Spass beim Lesen. Sie können auf das Bild klicken, dann wird es größer!

Helau!

Die Wahrheit über die Notunterkünfte in der Oberen Straße – Für mehr Ehrlichkeit in der Politik

Kellerfenster, renoviert?

„Umfangreiche Instandsetzungen“- konnte man kürzlich lesen. Der Bürgermeister berichtete stolz über die Sanierung der Notunterkunft. Der Eindruck dieses Artikels: Es ist alles okay. Die tun was sie können. Ein Problem sind allenfalls die Bewohner:innen der Unterkünfte. Stimmt das? Wir sagen: Nein. Hier wird den Bürgerinnen und Bürgern einmal mehr Sand in die Augen gestreut, werden geschönte Bilder gezeichnet. Die Wahrheit ist: Die beiden zusammenhängenden Gebäude wurden über lange Zeit stark vernachlässigt, obwohl sie eigentlich solide sind und ihre Substanz erhaltenswert ist. Seit Jahrzehnten lässt die SPD-Regierung städtisches Eigentum verfallen.
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