Kanya macht’s

Werner Göckel, Stadtrat und Vorsitzender des Reinheimer Kreises gratuliert Kanya Pawlewicz-Rupp zu ihrer Nominierung zur Bürgermeisterwahl.

 

Kanya Pawlewicz-Rupp (Reinheimer Kreis) will Bürgermeisterin von Reinheim werden. Die Stadtverordnete wurde  auf einer außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung der Wählergemeinschaft Reinheimer Kreis mit mehr als 80% der Stimmen nominiert. Pawlewicz-Rupp setzte sich damit deutlich gegen einen Mitbewerber durch. „Wir gratulieren Kanya sehr herzlich zu ihrer Nominierung.“, freute sich der Vorsitzende des Reinheimer Kreises, Werner Göckel. „Wir sind stolz eine so gute und kompetente Kandidatin zu haben und werden sie mit aller Kraft in einem kurzen, aber intensiven Wahlkampf unterstützen.“

 

Göckel zeigte sich stolz, dass der Reinheimer Kreis als erstes eine Bewerberin für das Amt der Bürgermeisterin von Reinheim benannt hat, das am 31. August 2019 durch das Ausscheiden des bisherigen Amtsinhabers Karl Hartmann frei wird. „Die SPD hat zwar versucht, alle politischen Mitbewerber zu überrumpeln. Bei uns ist ihnen das aber nicht gelungen.“ Dazu kenne man die aktuell maßgebenden Personen der Reinheimer SPD zu gut. Deshalb habe man auch damit gerechnet, dass wieder mit allen Mitteln versucht wird, selbst zu bestimmen, wer Nachfolger von Karl Hartmann wird. Der Reinheimer Kreis aber habe dafür gesorgt, dass die Bürgerinnen und Bürger Reinheims nun eine echte Wahl haben.

 

Kanya Pawlewicz-Rupp ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und hat außerdem einen Master in Internationalem Marketing. Die 39-jährige Mutter von zwei Kindern im Alter von 6 und 12 Jahren ist derzeit als Verantwortliche für Vertrieb und Marketing in einem kleinen mittelständischen IT-Beratungs-Unternehmen tätig. Ihren beruflichen Weg begann Kanya Pawlewicz-Rupp als Mitarbeiterin des SPD-Bundestagsabgeordneten Walter Hoffmann in Berlin. Im Jahre 2005 war sie Büroleiterin Bundestag Berlin der SPD-Bundestagsabgeordneten Barbara Imhof (Fulda). Nach einer ersten Familienzeit aufgrund der Geburt ihrer Tochter arbeitete sie mehr als zweieinhalb Jahre im Vorzimmer des Bürgermeisters von Reinheim, Karl Hartmann. Dem schloss sich eine Tätigkeit als Koordinatorin Erneuerbare Energien im Landratsamt Darmstadt-Dieburg an, wo sie eng mit Landrat Klaus Peter Schellhaas zusammenarbeitete

 

Viereinhalb Jahre lang, von 2011 bis 2016, war Kanya Pawlewicz-Rupp als Stadträtin von Reinheim Mitglied im Magistrat der Stadt. Sechs Jahre arbeitete sie im Vorstand der SPD Reinheim, vier Jahre im Unterbezirksvorstand der SPD Darmstadt-Dieburg mit. 2010 wurde sie vom SPD-Bezirk Hessen-Süd zur Teilnahme am 34. Kurs der Kommunalakademie der Bundes-SGK und des Parteivorstandes der SPD vorgeschlagen, den sie mit Erfolg absolvierte. In diesen Kursen, zu denen nur sehr vielversprechende Personen zugelassen werden, bildet die SPD ihre Nachwuchsführungskräfte für alle politischen Ebenen aus.

 

Im Jahr 2014 trat Kanya Pawlewicz-Rupp gemeinsam mit ihrem Mann Jörg Rupp und dem größten Teil des damaligen Vorstandes der SPD Reinheim aus dieser Partei aus. Die Gründe dafür waren erhebliche und grundsätzliche Differenzen über die richtige politische Kultur in Reinheim sowie tiefgreifende inhaltliche Unterschiede zu Bürgermeister Hartmann und Teilen der SPD-Fraktion. Im November 2014 gründete Kanya Pawlewicz-Rupp zusammen mit 20 anderen ehemaligen SPD-Mitgliedern deshalb die unabhängige Wählergemeinschaft Reinheimer Kreis, deren Stellvertretende Vorsitzende sie ist. Eine ihrer wichtigsten, durch Bürgermeister Hartmann übertragenen Aufgaben als Stadträtin von Reinheim war die federführende Koordination zur Erarbeitung des Aktionsplanes I zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2014, das ihr in Rekordzeit gelang.

 

Kanya Pawlewicz-Rupp, die in einer leidenschaftlichen Rede ihre Vorstellungen von einer erfolgreichen Weiterentwicklung Reinheims präsentierte, zeigte sich tief berührt von dem Zuspruch und der Unterstützung des Reinheimer Kreises. „Ich bin fest davon überzeugt, dass ich das notwendige Rüstzeug, das Wissen und die Fähigkeiten mitbringe, um als Bürgermeisterin einen guten Job für Reinheim zu machen. In den kommenden 12 Wochen gilt es, auch die Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen“, zeigte sie sich kämpferisch.

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