Die Ode vom Gelben Band

Es passiere hier im Roinemer Land so manche komische Posse
zum Beispiel die Geschicht´ vom Gelbe Band, des se net gelte losse.
Mer hewwe hier Beem, die de Stadt geheern, wo die Frücht´ immer nenne falle,
es gelbe Band hätt zeische könne: Hier derf mer se nemme alle.
Fer Äppelkuche un fer Kompott, gern aach für en gude Gelee,
doch degeje warn, wie sollts anners soi, die Griene un die SPD.
Die soe nämlich sofort „Stopp“,
Was wenn uns fällt en Appel uff de Kopp?
Ihr Leit, Ihr braucht net traurisch soi,
der Reinheimer Kreis, der setzt sich oi,
un macht die ganze Sach jetzt selwer,
des Band, des wird nun täglich gelwer,
des Obst von dem Boam, des derft ihr (fast) all pligge,
driwwe hinnerm Lärmschutzwall am End von Spachbrigge.
Aber Vorsicht! An Reinheims erster Äppel-Palme – es is, wie es is –
hänge halt nur dieses Jahr rischdisch eschde Kokosnüss.

Helau!

Das Gelbe Band

Wer selbst eine Streuobstwiese bewirtschaftet, aber während der Obstsaison nicht mit der Ernte der vielen Früchte hinterherkommt, markiert den Ertrag seiner Bäume mit dem „Gelben Band“ als Allgemeingut. So wissen Bürgerinnen und Bürger jederzeit, wo sie ohne Rücksprache ernten dürfen. Das „Gelbe Band“ lädt dazu ein, Obst zu ernten und sorgt dafür, dass weniger Obst ungenutzt auf den Wiesen verdirbt.

Das Gelbe Band an einem Baum heisst: Hier darf geerntet werden. Wir hatten einen entsprechenden Antrag für städtische Bäume im Parlament gestellt, der von der SPD und den Grünen abgelehnt wurde. Die Argumentation war, dass es Haftungsfragen gäbe, wenn sich zB jemand den Arm bricht, weil er vom Baum gefallen sei. In anderen Städten und Gemeinden ist das schon lange Brauch, und dort sind derartige Probleme nicht bekannt. Hier sehen Sie dass im Kreis Esslingen sogar einen Preis gewann und dass das von der Bundesregierung unterstützt wird.

Wir vom Reinheimer Kreis haben anlässlich des Fasnachtssonntages bei strahlendem Sonnenschein eine Kokosnuss an einen Baum gehängt und eine entsprechende Hinweistafel hinzugefügt, wer ernten darf. Viel Spass beim Lesen. Sie können auf das Bild klicken, dann wird es größer!

Helau!

Die Wahrheit über die Notunterkünfte in der Oberen Straße – Für mehr Ehrlichkeit in der Politik

Kellerfenster, renoviert?

„Umfangreiche Instandsetzungen“- konnte man kürzlich lesen. Der Bürgermeister berichtete stolz über die Sanierung der Notunterkunft. Der Eindruck dieses Artikels: Es ist alles okay. Die tun was sie können. Ein Problem sind allenfalls die Bewohner:innen der Unterkünfte. Stimmt das? Wir sagen: Nein. Hier wird den Bürgerinnen und Bürgern einmal mehr Sand in die Augen gestreut, werden geschönte Bilder gezeichnet. Die Wahrheit ist: Die beiden zusammenhängenden Gebäude wurden über lange Zeit stark vernachlässigt, obwohl sie eigentlich solide sind und ihre Substanz erhaltenswert ist. Seit Jahrzehnten lässt die SPD-Regierung städtisches Eigentum verfallen.
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Unabhängige Politik ins Stadtparlament und die Ortsbeiräte!

Unsere Spitzenkandidatin
Unsere Spitzenkandidatin Kanya Pawlewicz-Rupp


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
bald finden wieder Wahlen statt. Diesmal werden bei uns in Hessen die Stadtparlamente und die Ortsbeiräte neu gewählt. Das muss Sie interessieren, denn die Stadtparlamente stimmen darüber ab, wie das Geld für die Stadt oder den Ortsteil ausgegeben wird, welches Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, durch Steuern und Abgaben zahlen müssen. Es ist ihr Geld, und es ist Ihr Reinheim und Ihr Ortsteil, um die es geht!

In Reinheim gibt es ein Stadtparlament und für die Ortsteile jeweils Ortsbeiräte. Wir, der Reinheimer Kreis haben eine Liste mit 37 Menschen aufgestellt, denen unsere Stadt am Herzen liegt und die Ihre Interessen dort vertreten können. Wir sind nicht abhängig von irgendwelchen Parteizentralen in Berlin oder Wiesbaden, von Bürgermeistern oder Vortänzern. Wir lassen uns vom gesunden Menschenverstand leiten und diskutieren unsere Haltungen intern und auch mit Ihnen gerne intensiv. Wir sind sehr fleißige Parlamentarierinnen und Parlamentarier, denn wir haben in den vergangenen fünf Jahren rund 150 Anträge und Anfragen im Stadtparlament gestellt, soviel wie keine andere Fraktion.

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Jörg Rupp (RK) ist Spitzenkandidat der UWG für den Kreistag Darmstadt-Dieburg

Zehn Reinheimer auf der Liste der Unabhängigen Wählergemeinschaften zur Kreistagswahl 2021

40 Bewerberinnen und Bewerber aus acht unabhängigen Wählergemeinschaften aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg treten gemeinsam zur Kreistagswahl am 14. März 2021 an. Darunter sind zehn Bewerberinnen und Bewerber des Reinheimer Kreises: Jörg Rupp (Platz 1), Roswitha Gesellchen (10), Mitja Stachowiak (18), Michael Kurz (23), Wolfgang Krenzer (26), Herbert Gesellchen (30), Bojan Wagener (34), Herbert Ludwar (35), Werner Göckel (37), Kanya Pawlewicz-Rupp (40).

Jörg Rupp, Fraktionsvorsitzender des Reinheimer Kreises (RK), wurde einstimmig an die Spitze der Liste gewählt. Auf den Plätzen zwei bis acht folgen John Kraft (Unabhängige Bürger Pfungstadt, UBP), Falko-Holger Ostertag (Die Mühltaler, DM), Peter Löwenstein (Unabhängige Wählergemeinschaft Dieburg, UWD), Janek Gola (Zimmerner Liste, ZiLi), Sonja Wellnitz (Auf geht´s Ober-Ramstadt), Norman Zimmermann (Wir in Roßdorf, WiR) und Walter Keller (Wählergemeinschaft Griesheim, WGG). Auch deren Wahl erfolgte jeweils einstimmig.

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Wie können Neubaugebiete klimaneutral werden?

Reinheim plant ein neues Baugebiet „Nordwest III“. Am 8.6.2020 hat der Reinheimer Kreis deshalb gefragt, ob der Magistrat plant, dieses Baugebiet klimaneutral zu gestalten. Darauf hin antwortete Bürgermeister Feick, dass Bebauungspläne allgemein ungeeignet seien, um Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen und dass die Anordnung eines höheren Energiestandards als dem gesetzlich vorgeschriebenen nicht zulässig sei. Diese Behauptungen wurden unterstützt von Thomas Knöll (SPD), Vorsitzender des Bauausschusses, der bei der SPD als Bauexperte gilt. Die Grünen widersprachen dieser Darstellung – leider – nicht.

Aber stimmt das? Kann man in Bebauungsplänen wirklich nichts regeln, das dem Klimaschutz dient?

Handlungsmöglichkeiten der Stadt

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Darf eine Städtepartnerschaft die Ausgrenzung von Minderheiten ignorieren?

In Polen gehen derzeit sehr bedenkliche Dinge vor sich. Die führende polnische Partei PiS (Recht und Gerechtigkeit) ist eine rechtspopulistische Partei, die immer wieder mit Ausgrenzung von Minderheiten arbeitet. Als aktuelles Ziel für Diskriminierung hat sie sexuelle Minderheiten gefunden. Große Gebiete Polens, ungefähr ein Drittel des Landes wurden von ihr kurzerhand zu LSBTI-freien Zonen erklärt. Die PiS behauptet, es gäbe eine „LSBTI-Ideologie“, die Menschen dazu bringe, schwul oder lesbisch zu werden. (LSBTI wird international als LGBTIQ abgekürzt und steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender usw.).

Regenbogenfahne
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